Energiewende

im Spannungsfeld von Planungsvorgaben
und öffentlicher Akzeptanz Von Ortwin Renn und Ingo Wolf

Wie stehen die Menschen zur Energiewende? Erhebungen aus Deutschland lassen Schlüsse darüber zu, was für eine breitere Akzeptanz des Ausbaus der erneuerbaren Energien in der Bevölkerung notwendig ist.

Deutschland wie Österreich haben sich zum Ziel gesetzt, die Energieversorgung bis zum Jahre 2050 beziehungsweise 2045 klimaneutral zu gestalten, das heißt die gesamte Energie für Strom, Wärme und Mobilität von fossilen oder nuklearen auf erneuerbare Energiequellen umzustellen. Zusätzlich zu dem geplanten Ausbau der erneuerbaren Energieträger sind dramatische Verbesserungen der Energieeffizienz für das Gelingen der Energiewende notwendig.
Die Umsetzung dieser Ziele erfordert hohe Investitionen, organisatorisches Geschick, Kooperationsbereitschaft unter den Beteiligten und innovative politische Initiativen. Das wird schon schwer genug werden, aber das Ganze kann nur gelingen, wenn die Nutzer und Nutzerinnen der Energie sowie die Anwohner und Anwohnerinnen von neuen infrastrukturellen Anlagen auch die Energiewende aktiv unterstützen.

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