Momente der Leichtigkeit

Von Anna Greissing

Foto v.l.n.r.: Carina Beck, Lisa Cancola, Bettina Willi, Yvonne Engstler, Julia Beck, Verena Marte. @mohap

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Neben ihrer Leidenschaft zum gemeinsamen Gestalten, der Liebe zum Detail und zur Schönheit des Einfachen teilen die jungen Frauen von mohap auch die Begeisterung für die Kulinarik und vor allem für das gemeinsame Essen – denn beim Essen entstünden bekanntlich die besten Ideen. Und auch hier ist es das Gestalten von neuen, kreativen Geschmackserlebnissen, das besondere Freude bereitet; das behutsame und liebevolle Verarbeiten von biologischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln zu einem „Augen- und Gaumenschmaus“. Daher ergaben sich bisher auch einige Projekte, die besondere kulinarische Erlebnisse schaffen und die Wertschätzung für gemeinsamen und nachhaltigen Konsum fördern wollen. Die Auswahl der Lebensmittel wird dabei immer mit großer Sorgfalt getroffen, biologische Landwirte sowie regionale Hersteller haben Priorität. Bio Austria ist dabei ein wichtiger und vertrauter Ansprechpartner für mohap. Unter anderem gab es in diesem Jahr im Rahmen der Fanni Amann Tage in der Region Dreiklang auch eine Zusammenarbeit mit Bio Vorarlberg. Die Realisierung des Projekts ist aufgrund der Corona-Bestimmungen vorerst auf unbestimmten Zeitpunkt verschoben – aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

Trotz ihrer fundamentalen Verbundenheit zur Erde und zur Natur funktioniert das Kollektiv zeitgemäß modern in Form einer virtuellen Plattform, die die Vorteile des Cyberspace bestens ausnützt: ortsunabhängiges Handeln bei nahezu allzeitiger Möglichkeit zur Vernetzung. Dabei bietet das Arbeiten zu sechst neben den üblichen Herausforderungen der Teamarbeit vor allem viele Bereicherungen, allen voran das kreative Zusammenspiel unterschiedlicher Perspektiven bei der Arbeit an einem gemeinsamen Ziel. Kooperatives Denken und gemeinsames Schaffen sei nicht nur die Arbeitsform der Zukunft, sondern mache auch glücklich, sind sich die Mitglieder des Kollektivs einig: „Wir haben alle in unserer individuellen Biographie berufliche Sinnkrisen und darauffolgende Wendepunkte erlebt. Mit mohap haben wir einen Raum gefunden, an dem durch das Zusammenkommen unterschiedlicher Ideen gemeinsam sinnerfüllte Projekte entwickelt werden können. Das Einnehmen von diversen Rollen in einem Team ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit und macht diese auch so interessant. Wir sind alle einmal oder auch gleichzeitig Ideengeberin, Konzeptentwicklerin, Gestalterin, Koordinatorin, Initiatorin, Zuhörerin, Philosophin, Optimistin, Gastgeberin oder Umsetzerin. Es ist spannend, den Prozess von der Idee über die Entwicklung bis zur Umsetzung zu begleiten. Projekte dürfen Spaß machen, zum Nachdenken anregen, Bewusstsein schaffen, jedoch immer mit dem Hintergrund, positive zwischenmenschliche Erlebnisse zu fördern.“
Und ich muss gestehen: Auch bei mir hat sich während meines virtuellen Gesprächs mit den ladys von mohap, denen die
Lebensfreude und kreative Energie auch durch den Bildschirm förmlich aus den Gesichtern lachte, so etwas wie ein anregendes Glücksmoment eingestellt, dessen positive Wirkung mich noch viele Stunden beflügelt hat.

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