Netzwerk für Klimagerechtigkeit

Malawi. Gemeindemitglieder zeigen die neu gepflanzten Obstbäume, von denen sie hoffen, dass sie ihr Einkommen steigern. Foto Sabin Ray, World Resources Institute

Beim World Resources Institute setzen mehr als 1.400 Expertinnen und Experten ihr Wissen und ihre Netzwerke dafür ein, praktikable Lösungsansätze für die drängenden Aufgaben zur Bewältigung der Klimakrise zu bieten. Dabei werden die Zusammenhänge des Umweltschutzes und der Verbesserung des Lebensstandards deutlich gemacht. Gegründet wurde das Forschungsinstitut mit Sitz in Washington D.C. im Jahr 1982. Von Daniela Egger

Die globalen Krisenherde beherrschen inzwischen so gut wie alle Medien, die beunruhigenden Botschaften erreichen jede Generation, das Bewusstsein für die Ernsthaftigkeit der Bedrohung ist so hoch wie nie. Die Menschheit steht an einer Wegscheide. Seit der Gründung des World Resources Institute (WRI) vor bald 40 Jahren haben sich eine ganze Reihe düsterer Vorhersagen weit schneller verschärft als prognostiziert. Ein Grund mehr für die Initiatorinnen und Initiatoren des WRI, ihre Strategiepapiere ebenfalls nachzuschärfen. Aus dem ehemals als Think Tank angelegten Institut wurde inzwischen eine weltweit agierende Organisation mit konkreten Projekten und vor allem den Möglichkeiten, die komplexen Zusammenhänge unserer sozialen und ökologischen Systeme effizient zu nutzen.

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