Film

Stadtkino Hohenems
Mit dem Stadtkino startete die Kulturabteilung der Stadt Hohenems eine neue, über das Jahr verteilte Filmschiene mit neun Terminen an wechselnden Orten. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur der Film, sondern auch der gemeinsame Austausch – Kino als Ort der Begegnung und des Dialogs.

Home Is The Ocean
Fr, 22. Mai 2026, 16 Uhr
Federmannsaal, Schulgasse 1, 6845 Hohenems

Foto: ©ican

Fernab der Komfortzone erzieht eine Schweizer Familie ihre sechs Kinder auf hoher See – bis das Heranwachsen der Kinder und ein Sturm ihr außergewöhnliches Lebensmodell auf die Probe stellen.

Regie: Livia Vonaesch
CH 2025, 94 Minunten

Dikussionsrunde im Anschluss an die Vorführung.

kultur.hohenems.at/stadtkino



Kinothek Lustenau

Astrid Lindgren
Die Menschheit hat den Verstand verloren
Mi, 29. April 2026, 20 Uhr

Kinothek Lustenau

Foto: © farbfilm verleih

Astrid Lindgren, die vor allem durch ihre Kinderbücher wie „Pippi Langstrumpf“, „Michel aus Lönneberga“ und „Ronja Räubertochter“ bekannt wurde, prägte mit ihren Werken Generationen von Leserinnen und Lesern. „Astrid Lindgren – Die Menschheit hat den Verstand verloren“ nähert sich der Autorin auf neue Weise, widmet sich ihren Tagebüchern, die zwischen 1939 und 1945 entstanden sind und erzählt von der noch unbekannten Astrid Lindgren als Chronistin des Zweiten Weltkriegs. Die erst 2015 veröffentlichten und in mehr als 20 Sprachen übersetzen Kriegstagebücher von Astrid Lindgren lagen 70 Jahre lang in ihrem Schlafzimmer im Wäscheschrank verborgen. Sie sind eine einzigartige Dokumentation vom Schrecken der Diktatur und des Terrors aus der Sicht einer Mutter und frühen Feministin und appellieren leidenschaftlich an Mitmenschlichkeit, Frieden und Gleichberechtigung.

Regie: Wilfried Hauke
D / SWE 2025, 96 Minunten, OmU

kinothek.at


Sehnsucht in Sangerhausen
Do, 30. April 2026, 18.15 Uhr
TaSKino im GUK Feldkirch

Foto: © Filmgarten, BlueMonticolaFilm

Ursula (Clara Schwinning), eine Kellnerin aus dem Osten Deutschlands, und Neda (Maral Keshavarz), eine iranische YouTuberin, teilen das Gefühl, in ihrem Leben festzustecken. Die eine trägt ein gebrochenes Herz, die andere einen Gipsarm – beide sind einsam, beide auf der Suche nach etwas, das fehlt. An einem warmen Sommerabend trifft Ursula auf einen Musiker, der ihr vertraut und doch unerreichbar erscheint. Zur selben Zeit begegnet Neda einem Straßenkehrer, den sie für einen alten Bekannten aus Teheran hält. Beide Begegnungen werfen Fragen auf und lassen längst vergessene Hoffnungen neu aufleben. Durch eine Reihe skurriler Zufälle kreuzen sich ihre Wege. Was mit einer flüchtigen Bekanntschaft beginnt, wird zur gemeinsamen Reise. Die Spur führt in die Berge – und zu etwas, das niemand erwartet: eine Spurensuche zwischen Wirklichkeit und Vorstellung, bei der die beiden Frauen mehr über sich selbst erfahren als über die Geister, die sie zu finden glauben.

Regie: Julian Radlmaier
D 2025, 90 Minuten

saumarkt.at/taskino


It’s Never Over, Jeff Buckley
Di, 5. Mai 2026, 19.30 Uhr
Spielboden Dornbirn

Foto: © Merri Cyr. Photo courtesy of Magnolia Pictures.

„It’s Never Over, Jeff Buckley“, unter der Regie der Oscar-nominierten Filmemacherin Amy Berg („Janis – Little Girl Blue“), handelt vom Leben des aufstrebenden jungen Stars mit der umwerfenden Stimme und grenzenlosen Schaffenskraft, der die Musikwelt der 1990er Jahre in Aufruhr versetzte, als er im Alter von 30 Jahren nach der Veröffentlichung seines von Kritikern gefeierten Debütalbums „Grace“ überraschend starb.

Anhand von nie zuvor gezeigtem Filmmaterial aus Buckleys Archiven und intimen Berichten seiner Mutter Mary Guibert, seiner ehemaligen Partnerinnen Rebecca Moore und Joan Wasser, von Jeffs ehemaligen Bandkollegen, darunter Michael Tighe und Parker Kindred, und von bekannten Persönlichkeiten wie Ben Harper und Aimee Mann, beleuchtet „It’s Never Over, Jeff Buckley“ das Leben und den Tod einer der einflussreichsten und rätselhaftesten Figuren der modernen Musikgeschichte.

Regie: Amy Berg
USA 2025, 106 Minuten

spielboden.at


The History Of Sound
Mi, 24. Juni 2026, 19 Uhr
Remise Bludenz

© Gwen Capistran, Courtesy of Mubi

Lionel (Paul Mescal) wächst im ländlichen Kentucky auf, geprägt von den Liedern seines Vaters und dem einfachen Leben auf der Familienfarm. 1917 verlässt er seine Heimat, um am Musikkonservatorium in Boston zu studieren. Dort lernt er den charismatischen Komponisten David (Josh O’Connor) kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Verbindung – bis Davids Einzug in den Krieg sie jäh trennt. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs führt das Schicksal die beiden wieder zusammen. Gemeinsam reisen sie im Winter 1920 durch das verschneite Maine, um traditionelle Volkslieder zu sammeln und für kommende Generationen zu bewahren. Es ist eine Zeit intensiver Nähe, die Lionel nie vergessen wird. In den darauffolgenden Jahren lebt Lionel in Europa, führt ein erfülltes Leben, pflegt mehrere Beziehungen und macht sich einen Namen als Musiker. Doch die Erinnerung an David lässt ihn nie los.

Regie: Oliver Hermanus
GB / USA 2025, 127 Minunten, OmU

bludenz-events.at/remise


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