Torkwase Dyson
Torkwase Dyson. „Liquid A Place“. Installationsansicht Desert X, 2023, Homme Adams Park, Palm Desert, California, USA.
Foto Lance Gerber © Torkwase Dyson
Es ist das Ende eines Sommers, der nicht nur Europa eine schier endlose Hitzewelle und Trockenheit mit drastischen Folgen beschert hat. Wo gesellschaftspolitische Debatten vage bleiben, kann die Kunst aufzeigen. Eine der prägnantesten Stimmen dazu ist die US-amerikanische Künstlerin Torkwase Dyson. Sie setzt sich in ihren Arbeiten, darunter monumentalen Skulpturen und Gemälde, mit Ausbeutung, Rassismus und Umweltzerstörung auseinander. Das Kunsthaus Bregenz zeigt im Herbst 2026 eine umfangreiche Ausstellung von Torkwase Dyson.
Wasser ist ein wichtiges Thema in ihrem Werk und dient darin sowohl als physisches als auch als politisches Mittel. In ihrer 2023 bei „Desert X“ in Palm Desert, Kalifornien, gezeigten Skulpturenserie „Liquid A Place“ wird Wasser zum Speicher kollektiver Erinnerungen. Flüsse, Seen und Ozeane dienen als Archive von Versklavung, Migration, Bewegung, Verbindung und Heilung.
Torkwase Dyson (*1973, Chicago) lebt und arbeitet in Beacon, New York. Die Ausstellung „Torkwase Dyson“ ist von 17. Oktober 2026 bis 24. Jänner 2027 im Kunsthaus Bregenz zu sehen.

Torkwase Dyson
17. Oktober 2026 bis 24. Januar 2027
Kunsthaus Bregenz
Eröffnung: Freitag, 16. Oktober, 19 Uhr,
Eintritt frei
Artist Talk mit Torkwase Dyson:
Samstag, 7. Oktober, 11 UhrWeitere Informationen:
kunsthaus-bregenz.at
@kunsthausbregenz
Foto: Hansi Liao








