E-Mobilität legt zu

Österreichs E-Mobilität wächst spürbar – bei Pkw ebenso wie im Nutzfahrzeugbereich. Parallel dazu wird die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut.

Mit Dezember 2025 gab es in Österreich
257.717 elektrisch betriebene Pkw.
In Österreich gibt es mit Status Jänner 2026
36.028 öffentliche Ladepunkte, die meisten in Niederösterreich, gefolgt von
Oberösterreich und Tirol.
E-Lkw: Bis Ende Dezember 2025 wurden in Österreich
4.945
 E-Fahrzeuge der Klassen N1 (4.684), N2 (117), und N3 (144) neu zugelassen.
Das sind
13,4
 Prozent der Neuzulassungen aller Fahrzeuge der Klassen N1, N2, N3.

EU: Während die Neuzulassungen bei Hybrid-Autos und reinen E-Autos wachsen, verlieren klassische Verbrenner weiter an Marktanteilen.
Von Jänner bis Dezember 2025 wurden in der EU insgesamt
1.880.370
 batterieelektrische Autos (BEV) neuzugelassen. Das ist ein Marktanteil von
17,4 Prozent. Ein Plus gegenüber den
13,6
 Prozent Marktanteil im gleichen Zeitraum 2024.

Über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg betrachtet, schneiden Elektroautos gegenüber konventionellen, Hybrid,- oder E-Fuel-Varianten sowohl bei den CO2-Emissionen als auch bei Energieaufwand, Schadstoff- und Lärmemissionen zumeist deutlich besser ab.
So verursachen Elektroautos unter Berücksichtigung des gesamten Fahrzeuglebenszyklus (inkl. Produktion und Recycling der einzelnen Fahrzeugkomponenten) sowie der heimischen Stromerzeugung gegenüber fossil betriebenen Kfz um

50
 bis
 80
 Prozent weniger Emissionen. Am besten ist die Ökobilanz von E-Fahrzeugen, wenn sie zu
100
 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden.

Quellen: Klima- und Energiefonds, VCÖ, Umweltbundesamt, Faktencheck E-Mobilität, März 2022, beoe.at/statistik, ladestellen.at, Daten: Statistik Austria


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